Radlader im Einsatz – Winterdienst

Familie Kaatz (Klocksdorf) übernahm mit dem Radlader den offiziellen Winterdienst, nachdem der öffentliche Winterdienst, aufgrund des hohen Ausmaßes des Sturmtiefs Daisy, nicht mehr die Räumung aller Straßen gewährleisten konnte.
Sturmtief Daisy hatte den Nordwestkreis fest im Griff.
Während auf den Bundesstraßen 104 und 208 der Autoverkehr, dank der gut geräumten Hauptverkehrsadern, fast problemlos lief, blieben Fahrzeuge auf den Kreis- und Nebenstraßen in zahlreichen Schneewehen stecken. Trotz aller Mühen der Winterdienste gelang es nicht, alle wichtigen Verbindungsstraßen zu räumen.
„Der Winterdienst kämpft sich durch. Aber auf den Kreisstraßen, wie an der Kreuzung Raddingsdorf, bleibt es problematisch“, so die Polizei in Gadebusch.
Des Weiteren blieben bei Groß Molzahn mehrere Fahrzeuge auf der Tour Richtung Dorfmitte in den Schneewehen stecken.
„Nichts geht mehr“ meldeten nach Polizeiangaben die Räumdienste. Dies betraf ebenso die Straßen von Groß Brütz und in Richtung Klein Welzin.
Folglich rollte auch rund um Schlagsdorf nichts mehr. Abgeschnitten von der Außenwelt griffen die Mitglieder der örtlichen Feuerwehr zu den Schneeschaufeln. Ebenfalls schleppten Landwirte, mit schwerer Technik, zahlreiche Autofahrer frei. Es ging nur mit Radlader-Technik vor Ort voran.